Zurück in die Spur: 5 Dinge, die resiliente Menschen tun

Im Leben gleitest Du nicht immer geschmeidig dahin wie beim Radeln auf ebenem Gelände. Manchmal musst Du einen Anstieg bezwingen oder kommst vom Weg. Manche kommen nach Rückschlägen schnell wieder in die Spur. Im Wesentlichen, weil sie fünf bestimmte Verhaltensweisen an den Tag legen.

Im Leben gleitest Du nicht immer geschmeidig dahin wie beim Radeln auf ebenem Gelände. Manchmal musst Du einen Anstieg bezwingen. Manchmal bläst Dir der Wind ins Gesicht. Manchmal kommst Du aus dem Tritt oder von der eigentlich eingeschlagenen Route ab.

Krisen und Unerwartetes können jeden Menschen tief treffen. Mit einem fein abgestimmten Nervensystem, das mehr wahrnimmt als das der meisten anderen, kann es nach einer Erschütterung eine umfassende Aufgabe sein, wieder zurückzufinden in das Gefühl von Sicherheit und Leichtigkeit.

Was ich in der Überschrift Zurück in die Spur genannt habe, nennen Psychologen Resilienz. Und das ist keine Eigenschaft, sondern eine Fähigkeit – das heißt, wir können lernen und üben, resilienter zu werden.

Was dabei wirklich hilft, sind im Wesentlichen diese 5 Verhaltensweisen:

1. Resiliente Menschen akzeptieren, was ist:

Es gibt Dinge, an denen wir wenig ändern können. Weil es schon passiert ist. Weil es jenseits unserer Einflussmöglichkeiten liegt.

Manchmal hast du eine Abzweigung genommen, die sich dann nicht richtig anfühlt. Aber das heißt nicht, dass du dich komplett verfahren hast und nicht ankommst – es heißt erst mal nur, dass du eine andere Route nimmst. Von der kannst du auch wieder in Richtung deiner geplanten Strecke navigieren, und wer weiß, vielleicht hält der ungeplante Abschnitt unerwartete Möglichkeiten für dich bereit. Und die Ortskenntnis erhöht er allemal.

2. Resiliente Menschen behalten ihren Optimismus:

Auch in schwierigen Situationen arbeiten sie weiter, ihre Vision einer besseren Zukunft zu verwirklichen.

Wenn ein Anstieg steil vor dir liegt, dann aktiviere deine beste Energie dafür, indem du dich auf stärkende Gedanken und Gefühle und das positive Ergebnis fokussierst.

3. Resiliente Menschen übernehmen Verantwortung:

Sie wissen, dass sie etwas bewirken können und kennen ihre Stärken. Sie übertragen Fähigkeiten, die sie einem Lebensbereich entwickelt haben, auf andere Bereiche. Sie kennen auch ihre Bedürfnisse und kümmern sich darum, sie zu erfüllen.
Stell dir vor, du weißt vom Radeln, dass du entspannter fährst und leichter ankommst, wenn du regelmäßig Pausen machst. Das machst du dann auch beim Arbeiten und beim Kümmern – eine Fähigkeit, viele Bereiche. Als HSP ist es besonders wichtig, deine Grenzen und Bedürfnisse zu kennen und schützen – genauso wichtig wie Verantwortung für andere. Denn es ist die Voraussetzung dafür.

4. Resiliente Menschen netzwerken:

Sie pflegen ihre Beziehungen zu anderen. So haben sie immer einen Haufen Menschen, die sie um Hilfe bitten können. Und sie halten es für das Natürlichste auf der Welt, andere nach Hilfe zu fragen.

Wenn du unterwegs mal nach dem Weg fragst oder dir von einem Vorausfahrenden etwas Windschatten spenden lässt, um dich kurz selber nicht so stark anstrengen zu müssen, ist das völlig okay und zeigt, dass du den Überblick behältst.
Für HSPs immens wichtig: Menschen haben, zu denen du „Ich brauche Ruhe“ sagen kannst – ohne dich schuldig zu fühlen.

5. Resiliente Menschen denken in Lösungen:

Anstatt wie hypnotisiert das Problem anzustarren, betrachten sie es als Chance: Als Möglichkeit zu lernen und sich zu beweisen. Und manchmal auch, einfach mal eine andere Herangehensweise auszuprobieren.

Hast du einen Platten? Dann lass dich davon nicht aufhalten. Reparier ihn und schwing dich wieder in den Sattel. Du schaffst das.

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